Die perfekte Landingpage

Die perfekte Landingpage

Um einzelne Produkte und Serviceleistungen besser zu vermarkten, gibt es spezielle Wege. Mithilfe von Landingpages kann man Leads oder direkte Verkäufe generieren. Im folgenden Beitrag möchte ich Ihnen näher bringen, was zu einer perfekten Landingpage gehört. Denn egal in welchen Markt Sie sich befinden – solche Seiten sollten immer die gleichen Elemente beinhalten.

Was ist eine Landingpage?

Fangen wir mal ganz am Anfang an. Im Grunde genommen ist diese Seite nichts weiter als ein Flyer im Internet. Es ist keine komplexe Webseite mit mehreren Unterseiten, sondern lediglich eine einzelne Content-Seite, die ein Produkt oder eine Dienstleistung in den Mittelpunkt stellt.

Sie ist also dafür da, dass man sich explizit mit dem beworbenen Produkt befasst und dies dann auch kauft oder sich nähere Informationen dazu einholen kann. Was letzten Endes wieder zum Kauf führen sollte. Die Seite soll den Besucher also dazu animieren, zu interagieren.

Vor- & Nachteile

Vorteilhaft ist auf jeden Fall, dass sich durch eine Landingpage die Konversionrate (Käufe / Besucher) enorm steigern kann, wenn man die richtigen Hebel in Gang setzt. Heißt: viele Neukunden und viele Produktverkäufe.

Ein Nachteil ist dabei eher, dass so eine Landingpage ganz schön Geld fressen. Das liegt daran, dass sie fast immer an eine Werbekampagne geknüpft ist. Sie ist das Ziel eines Werbebanners oder anderer platzierter Werbelinks. Um diese im Netz zu streuen, muss natürlich ein Marketingbudget festgelegt sein.

Wie ist eine Landingpage aufgebaut?

Landingpage Aufbau, Leads
Grafik: OnPage.org

Neben einem Firmenlogo oder ein Emblem Ihres Produktes sollten Sie gleich mit einer Headline den Besucher fesseln, damit er die Aufmerksamkeit für Ihre Einleitung hat, sodass Sie etwas näher ins Detail gehen können, wofür sich Ihr Produkte eignet.

Ein Bild Ihres Produktes oder ein Bild von Ihnen, wenn Sie Dienstleistungen verkaufen schadet keineswegs. Gerade wenn Personen zu sehen sind, ist das Vertrauen leichter zu gewinnen.

Eine der Grundlagen, wenn Sie ein „neues“ Produkt auf einen schon vorhandenen Markt platzieren, ist, dass Sie ein Alleinstellungsmerkmal (engl. USP = unique selling point) haben sollten. Somit weiß der Interessent auch, warum er gerade Ihr Produkt kaufen soll und nicht das, was 30 Euro günstiger ist und anscheinend das selbe kann.

Der Preis sollte ebenfalls leicht sichtbar und nicht versteckt sein. Entweder als Einzelpreis oder wenn es Ihr Produkt zulässt auch drei Preiskategorie mit den jeweiligen Unterschieden. Hier sollten Sie den jeweiligen Bestseller auch dementsprechend hervorheben.

Passend zum USP sollten Sie zudem überzeugende Argumente auf Ihrer Landingpage für den User bereitstellen. Solche kann man auch super in einem Video einbinden. Entweder stellen Sie selber Ihr Produkt vor der Kamera vor oder lassen sich ein sogenanntes Explainer-Video erstellen.

Aber was wäre eine Produktvorstellung denn ohne Rezensionen. So etwas kennen Sie beispielsweise von Amazon. Social Proof kann im Marketing-Bereich nur von Vorteil sein. Am besten dient auf Ihrer Seite mehrere Testimonials von Kunden.

Zu guter Letzt können Sie Ihrer Landingpage noch einen Feinschliff verpassen. In der Grafik ist das der letzte Punkt „Trust“ (engl. Vertrauen). Zum Beispiel anhand von Auszeichnungen oder Icons wie „von Kunden empfohlen“. Falls Sie hauptsächlich im B2B-Bereich tätig sind, dann ggf. die Logos von einigen Ihrer Kunden.

Was wir empfehlen können ist ein sichtbarer Hinweis auf eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie. Hierbei sollten Sie jedoch in einem Dokument darauf eingehen, wann diese Garantie nicht eingreift.

Wie vermarkte ich die Seite?

Um Ihre Landingpage zu vermarkten, haben Sie mehrere Möglichkeiten. Wir beschränken uns hier mal auf die Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) und das PPC-Advertising.

SEO

Bevor Sie mit der Werbung anfangen, sollten Sie Ihre Landingpage größtenteils für Suchmaschinen optimieren. In diesem Bereich tut sich täglich was, jedoch gibt es ein paar Punkte, die man immer empfehlen kann und dir auch einen großen Teil ausmachen.

Setzen Sie ein Keyword in den Fokus. Durch den Google Keyword Planner können Sie auch herausfinden, wie oft dieses Keyword im Durchschnitt gesucht wird. Schreiben Sie kurze und prägnante Überschriften, in denen das Keyword mindestens einmal drin vorkommt und setzen Sie bei verwendeten Bildern ebenfalls Ihr Keyword in den alt-Tag. Übertreiben Sie es aber nicht. Die Keyword-Dichte sollte im Bereich um 1,5 % betragen. Eine spezielle Meta-Beschreibung sollte ebenfalls vorhanden sein. Das ist der kleine Text der in den Suchergebnissen unter der Überschrift steht. Geben Sie hier eine kleine Beschreibung zum Inhalt der Seite ein und machen Sie den User schmackhaft auf Ihre Seite.

Zwei weitere Aspekte für eine gute Suchmaschinenoptimierung sind die verschiedenen Viewports Ihrer Landingpage und Backlinks. Beim Thema Viewports geht es um die Sichtbarkeit der Seite auf verschiedenen Endgeräten. Man spricht hier auch von responsive. Heißt, dass die Landingpage beispielsweise auf dem Smartphone passend zur Bildschirmgröße angezeigt wird und der Besucher nicht immer scrollen und zoomen muss.

Das Thema Backlinks ist eine sehr wichtige Rolle. Stichpunkt Social Proof. Gerade Google achtet immer mehr darauf, dass eine Seite, die von anderen relevanten Webseiten oft und passend verlinkt wird, an Wert gewinnt. Es gibt viele Möglichkeiten an solche Backlinks zu kommen.

PPC-Advertising

Unter PPC (engl. pay-per-click) versteht man im Allgemeinen, dass man nur Geld dafür zahlt, wenn jemand auf einer Ihrer Werbeanzeigen klickt und so auf Ihre Landingpage gerät. Somit haben Sie eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass hauptsächlich Interessenten zu Ihnen gelangen. So entschiede wohl nur noch Ihre Landingpage, ob der Interessent tatsächlich zum Kunde wird, vorerst nur ein Lead wird oder doch ganz abspringt.

Große Anbieter sind hierfür Google AdWords und Facebook. Google bietet den Vorteil, dass es ein enorm großes Publisher-Netzwerk hat. Facebook hat zudem echte Nutzerdaten und somit lassen sich Zielgruppen wirklich gut definieren.

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